Evangelische Kirchengemeinde Waghäusel

Der HERR, unser Gott, verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns.

1.Könige 8,57

Die Bedeutung der Konfirmation

Die christliche Gemeinde konfirmiert Jugendliche in Verantwortung für die ihr anvertraute Gabe der Taufe. Konfirmation will nahe bringen, was Gott für uns getan hat und wie wir als lebendige Glieder der Gemeinde Jesu Christi leben können.

Die Grundlage hierzu ist im Auftrag und der Zusage Jesu Christi begründet: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker; taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euich befohlen habe. Uns siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der welt Ende." (Mt 28,18-20)

Gebunden an das Zeugnis der Heiligen Schrift will die Gemeinde der nachwachsenden Generation jeweils neu erfahrbar machen, wie das, was Gott für uns getan hat, im Leben der Gemeinde Gestalt annimmt. Aber auch, was es heißt, angesichts der Herausforderungen unserer Zeit, Jesus Christus nachzufolgen und im Vertrauen auf seine Zusage zu leben.

Die Konfirmation erinnert die als Kinder getauften Jugendlichen an ihre Taufe und an die Zugehörigkeit zur Gemeinde. Was Gott ihnen in der Taufe zugesagt hat, sollen sie erfahren und im Glauben annehmen. Was ihnen in der Taufe geschenkt ist, soll sie auf ihrem Lebensweg begleiten.

Manche Konfirmanden sind zu Beginn des Konfirmandenunterrichts noch nicht getauft. Oft werden sie im Konfirmationsgottesdienst getauft und dann folgerichtig nicht mehr gesondert konfirmiert. Der eigenständigen Bedeutung der Taufe und dem Gemeinschaftscharakter der Konfirmation nach der Zeit des gemeinsamen Unterrichts entspricht aber eher, die Taufe im Zusammenhang mit der Behandlung des Taufthemas im Unterricht deutlich getrennt vom Konfirmationstermin zu feiern. Der aus liturgischer Sicht wohl beste Termin dafür ist die Osternacht. Auch Epiphanias, in der Alten Kirche ein besonderer Tauftermin, ist ein geeigneter Tag. Die so getauften Konfirmanden werden dann gemeinsam mit der ganzen Gruppe konfirmiert.

Konfirmiert werden können Jugendliche, die am 30. Juni des Konfirmationsjahres mindestens das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Für Mütter und Väter kann die Konfirmandenzeit ihrer Kinder dazu beitragen, dem christlichen Glauben und ihrer Gemeinde als Hilfe und Möglichkeit für die eigene Lebensgestaltung neu zu begegnen.

Die Lebensordnung Konfirmation regelt alle Fragen im Zusammenhang mit der Konfirmation.

Ausgehend vom Blick auf den Auftrag der Kirche (Mt 28, 18-20) regelt die Lebensordung Konfirmation die Zielgruppe und das Ziel der damit verbunden Konfirmandenarbeit. Ebenso werden die Eckpunkte der Konfirmandenzeit, wie z.B. Alter der zu Konfirmierenden, Anmeldung, Dauer der Konfirmandenzeit, Organisation und Inhalte, so wie die Bedeutung und Gestaltung des Konfirmationsgottesdienstes festgelegt.

Die dazugehörigen Leitlinien und Durchführungsbestimmungen ergänzen und erläutern die gesetzliche Grundlage der Lebensordung.

Die Lebensordung Konfirmation als PDF-Dokument nachlesen

 

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Pfrin Charlotte Hoffmann 

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